• Rise of Venice Gold
  • Grand Ages Medieval
  • Patrizier IV Gold
  • Port Royale 3 Gold
Grand Ages Medieval - Fansite; Designed by: 123WebDesign

Es ist nicht ganz einfach am Beginn eines neuen Spiels ein stabiles Wirtschaftssystem aufzubauen. Trifft man die falschen Entscheidungen landet man schnell im Minus.

Am Anfang hat man keine andere Wahl als manuell zu handeln. Irgendwann hat man dann ein paar hunderttausend Münzen zusammen und muss sich überlegen wie man am besten weiter wächst.

 

Im Spiel gibt es 20 verschiedene Waren, in einer Stadt können jeweils 5 Waren produziert werden. Damit genügen vier Städte um alle Waren abzudecken. Richtig rund läuft das System aber erst, wenn in den Produktionsforschungen sämtliche leistungssteigernde Forschungen freigeschalten sind. Denn dann muss man von allen Betrieben in jeder Stadt gleich viele errichten und alles ist im Gleichgewicht!

 

Je weniger transportiert werden muss, desto besser. Denn das Spiel kennt kein Lager und somit können Vorprodukte nur durch einen Handelskonvoi bereitgestellt werden.

 

Die Wahl der Lage der Städte ist wichtig. Attraktiv sind Plätze bei denen man einen Produktionszweig komplett abdecken kann. Zum Beispiel ein Ort an dem Kohl, Erz und Keramik hergestellt werden können. Durch diese Waren kann man auch Werkzeuge und Prunk herstellen. Damit ist hat die Stadt die fünf verfügbaren Warenplätze ausgeschöpft.

Kann man Wolle und Felle produzieren, bekommt man gleichzeitig auch Produktionsmöglichkeiten für Tuch und Kleidung.

Getreide und Honig sorgen für Bier und Backwaren.

Salz zu produzieren lohnt sich an Stellen an denen auch Holz verfügbar ist, dann kann man auch Fleisch produzieren.

Leider gibt es nicht sehr viele Stellen auf der Karte an denen diese Möglichkeiten gegeben sind. Vor allem der Prunk Produktionszweig ist selten zu finden. Hat man aber einen geeigneten Platz entdeckt, sollte man dort auch eine Stadt errichten.

 

Von den vier Städten sucht man sich die Stadt aus von der die anderen Städte ungefähr gleich weit entfernt liegen. Dann errichtet man dort ein Depot. Das Depot wird voll ausgebaut und alle Waren werden für die Depotverwaltung aktiviert.

 

Anschließend richtet man automatische Handelsrouten ein welche die Waren zwischen der Depotstadt in den anderen Städten ausgleichen sollen. Die Handelsroute umfasst also nur zwei Städte.

 

Sollten nicht alle Waren in einer Region produzierbar sein, ist dies kein Problem. Die Einwohner einer Stadt können auf die ein oder andere Ware, z.B. Fische, auch verzichten solange die anderen Waren verfügbar sind.

 

Sobald die Städte mehr als 1.000 Einwohner haben, also 2 Betriebe von jeder Ware, sollte das System eigentlich rund laufen. Alle Städte sollten nun einen hohen Wohlstand aufweisen, manchmal funktioniert es nicht bei allen, das ist aber nicht weiter schlimm.

 

In der Depotstadt kann man, bei Bedarf, eine Kaseren errichten. Die Stadt ist durch das Depot sehr gut versorgt und sollte nie Probleme mit fehlenden Bettlern haben. Somit lassen sich dort gut neue Truppen ausbilden.